Nur 35 Windräder im ersten Halbjahr 2019 gebaut – 35 Windräder zu viel!

Leipzig, 26.07.2019. Verschiedene Medien berichten über einen stockenden Ausbau von Windenergieanlagen in Deutschland. Sie berufen sich dabei auf eine Meldung des Bundesverbandes Windenergie (BWE). Der Spiegel schreibt dazu: „Das erste Halbjahr 2019 hätte den niedrigsten Neubau an Land seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 verzeichnet. Es seien nur 86 neue Windräder gebaut worden. Da auch alte abgerissen wurden, seien unterm Strich nur 35 neue mit einer Leistung von 230 Megawatt hinzugekommen. Das entspricht rechnerisch der Leistung eines mittleren Kohlekraftwerks – wenn der Wind immer wehen würde.“

Frauke Petry, Mitglied des Bundestages und MdL der Blauen Partei #TeamPetry, dazu:

„Ja, wenn der Wind denn immerfort schön gleichmäßig wehen würde und die Sonne ununterbrochen scheinen würde – ja, dann wäre die wunderbare grüne Energiewelt vielleicht in Ordnung. Da beides nicht der Fall ist, der aktuell andauernde Sonnenschein im Hochsommer (!) sogar gerade wieder für allerlei klimapolitischen Horrorhokuspokus missbraucht wird – also unterm Strich auch nicht gut ist – ist die angeführte ‚rechnerische Leistung eines mittleren Kohlekraftwerks‘ nichts als heiße Luft. Mit rechnerischen Leistungen lassen sich weder Industrien betreiben noch Haushalte mit Strom versorgen. Und – als Gratishinweis an die neunmalklugen ‚Fridays For Future‘-Streiter – auch keine Smartphones laden.

In einem Satz: Der Vergleich mit der rechnerischen Leistung eines Kohlekraftwerks entlarvt zum x-ten Mal den Unsinn des Windradausbaus in Deutschland. Und genau deshalb sind auch die 35 errichteten Anlagen exakt 35 zu viel. Zu befürchten ist allerdings, dass sich diese Erkenntnis nicht bis in die politischen Entscheidungsebenen durchsetzt. Der geforderte ‚Windgipfel‘ im Kanzleramt und das fortgesetzte grüne Gemäkel an zu restriktiven Abstandsregeln sind dafür ein untrügliches Zeichen.

Das Zeichen muss also am Ende wieder der Wähler setzen. Am besten schon bei der Landtagswahl in Sachsen. Denn der Freistaat gehört nicht zu den wenigen Bundesländern, in denen im ersten Halbjahr 2019 kein einziges Windrad errichtet worden ist. Leider. Wenn man den Plänen der Grünen im Dresdner Stadtrat lauscht, könnte es bei entsprechenden Ergebnissen und damit Einfluss auf Landesebene zukünftig lustige Windradringe um Großstädte geben: ‚In den Randlagen der Stadt sei es durchaus möglich, siedlungsverträglich Windkraftanlagen zu bauen‘, so Wolfgang Deppe, umweltpolitischer Sprecher der Grünen in der Landeshauptstadt.

Der Wähler sollte das ernst nehmen. Die einzige Partei, die sich konsequent für einen Ausbaustopp und Rückbau stark macht, ist und bleibt die blaue Partei.“

Hintergrund: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/windenergie-ausbau-von-windraedern-kommt-fast-zu-stillstand-a-1278960.html#ref=nl-dertag

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