Die Eurokrise war nie vorbei

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In der aktuellen Ausgabe von FOCUS Online erklärt Frank Walter (Geschäftsführer der Ersten Finanz- und Vermögensberatung efv) warum er davon überzeugt ist, dass es zu einer Währungsreform kommen wird. Herausragend ist gleich ein Satz zu Beginn des Interviews:

FOCUS-MONEY: Wird es den Euro Ende 2019 noch geben?
Frank Walter: Sicher. Denn der politische Wille hält ihn am Leben (…)

Und tatsächlich – Dem politischen Willen ist zu verdanken, dass der Leitzinssatz der EZB seit Jahren auf einem historischen Tiefstand verharrt, mit dem Ziel, den Euro stabil zu halten. Somit werden Jahr für Jahr enorme Sparvermögen durch die Inflation vernichtet. Eine Konsequenz daraus ist die Kapitalflucht in „bleibende Werte“, wie zu Beginn der Eurokrise in Edelmetalle und nun seit einigen Jahren in Immobilien. Durch solche Entscheidungen entstehen Blasen, deren Platzen beispielsweise in den USA 2008 ein Weltwirtschaftsbeben auslöste.

Dass die Gefahr, welche vom fragilen Euro ausgeht, nach wie vor von vielen Bürgern nicht wahrgenommen wird, hängt mit der seit Jahren künstlich geschaffenen Hochkonjunktur zusammen – Es gibt so viele Jobs wie noch nie. Doch der Wirtschaftsmotor stockt von Zeit zu Zeit und kann nur durch weitere bedenkliche fiskalpolitische Maßnahmen am Laufen gehalten werden.

Das gesamte Interview lesen Sie hier:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/dieser-experte-warnt-die-wahrscheinlichkeit-fuer-eine-euro-waehrungsreform-liegt-aber-bei-100-prozent_id_10590558.html