„Fridays for Future“

Friday for future

Heute wird die Ikone der Schüler-Klimaproteste – Greta Thunberg – in Hamburg gemeinsam mit deutschen Schülern für eine noch strengere Umweltpolitik demonstrieren. Auch wenn wir eine andere Meinung vertreten, so finden wir es tatsächlich gut, dass sich Kinder und Jugendliche wie auch immer geartete Gedanken um ihre Zukunft machen. Eine Frage stellt sich uns dennoch: Warum Freitag während der Schulzeit und nicht am Nachmittag oder gar Samstag oder Sonntag?

Befürworter dieser Proteste entgegnen, dass die Schüler nur so die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit erfahren würden und nur so ihr Anliegen auch tatsächlich Beachtung findet. Doch ist das wirklich so? Man stelle sich vor Greta Thunberg hätte jeden Samstag statt Freitag vor dem schwedischen Parlament demonstriert. Wäre ein 16 jähriges Mädchen, dass sich trotzig Woche für Woche für ihr Anliegen einsetzt dann etwa weniger beachtenswert gewesen?

Der Erfolg von Demonstrationen ist stark an die Teilnehmerzahl gekoppelt. Manche Demonstrationszüge locken mit Musik und Prominenz und andere eben mit persönlichen „Vorteilen“. Es stellt sich die Frage, wie viele Schüler ein tatsächliches Interesse an der Klimapolitik hätten, wenn sie dafür Woche für Woche ihre Freizeit anstatt ihrer Lernzeit opfern müssten.