Ergebnisse des dritten Bildungsberichts

Die Bildungspolitikerin Andrea Kersten, MdL der Blauen Partei #TeamPetry, kommentiert die Ergebnisse des dritten Bildungsberichts in Sachsen:

„Vorweg ein großes Lob an unsere Lehrer im Freistaat, die trotz aller Probleme Sachsen zu einem vorderen Platz im Ranking verholfen haben. Wieder einmal wird deutlich, welche großartige Leistung unsere ‚älteren‘ Bestandslehrer, also jene, ‚die schon länger hier sind‘, vollbracht haben und noch vollbringen. Da hat es einen bitteren Beigeschmack, dass diese Lehrer ihre Arbeit durch die momentan aufgelegten Bildungspakete nicht ausreichend gewürdigt sehen.

Trotzdem sollte die Studie nicht höher gehangen werden, als sie ist: Denn sie hat allenfalls nationale Bildungsvergleiche zwischen den einzelnen Bundesländern vollzogen, die ja auch nur in einem föderalen Bildungssystem möglich sind; wir wissen aber schon längst, dass es zur Beurteilung der Qualität im Bildungsbereich notwendig ist, diese mit anderen Staaten zu vergleichen, also international. Daher wäre es sinnvoller gewesen, dass die Staatsregierung den Fokus des Bildungsberichtes von Anfang auf den internationalen Vergleich  gelegt hätte.

Erstaunt, oder besser gesagt fast entsetzt hat mich die Tatsache, dass nur noch jeder fünfte Lehrer unter 40 Jahren in Sachsen über eine Lehramtsprüfung verfügt. Wo soll uns das in den nächsten Jahren hinführen? Da mache ich mir ernsthaft Sorgen und komme zu dem Schluss, dass die echten Probleme in Sachsen erst anfangen.“

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