JuSos wollen Abtreibung bis zur Geburt

Auf dem Bundeskonkress der JuSos (Jugendorganisation der SPD) wurde mit großer Mehrheit der Delegierten beschlossen, die Paragraphen 218 und 219 Strafgesetzbuch abzuschaffen.

Während Paragraph 219 „nur“ das Verbot der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt, hat es Paragraph 218 in sich – er schützt das ungeborene Leben! Konkret würde die Abschaffung von §218 StGB bedeuten, dass ungeborene Kinder bis zum Tag ihrer Geburt abgetrieben werden können – straffrei!

Angesichts einer solchen, von der breiten Masse der JuSos getragenen Entscheidung, fehlen einem schlicht die Worte. Kaum eine andere Partei trägt den Begriff „Humanismus“ so vor sich her, wie die SPD und ihre Jugendorganisation. Dass dies nichts weiter als eine leere Worthülse ist, beweist man mit diesem Beschluss. Weltweit bemüht man sich darum, Leben zu schützen, Gleichberechtigung herzustellen und alle Menschen zu integrieren, aber hier spricht man dem ungeborenen Menschen schlicht das Recht auf Leben ab, indem man ihm dieses Recht erst ab dem Zeitpunkt seiner Geburt zugestehen möchte.

Diesen Antrag konsequent zu Ende gedacht heißt, ein gewolltes, aber zu früh geborenes Kind mit allen Mitteln der medizinischen Kunst am Leben zu erhalten und ein ungewolltes, selbstständig lebensfähiges Kind im neunten Schwangerschaftsmonat zu töten. Dass sich dies nicht mit dem ärztlichen Eid vereinbaren lässt, sollte selbst den JuSos bekannt sein.

Dieser Beschluss öffnet durch die Hintertür aber auch der Geschlechterselektierung den Weg. Darüber hinaus erhöht diese Option den zusätzlichen Druck auf werdende Mütter, durch Partner, Familie und Gesellschaft, denn die wenigsten Abtreibungen sind das Resultat einer einsamen Entscheidung. Erschwerend kommen die körperlichen und seelischen Spätfolgen eines Schwangerschaftsabbruches hinzu, die bei einer Spätabtreibung deutlich höher sind. Spätestens hier hätten ihn die JuSos – als vermeintliche Feministen – zumindest aus ideologischen, wenn schon nicht humanitären Gründen ablehnen müssen.

Noch erschreckender als dieser menschenverachtende Beschluss ist das Schweigen der Mutterpartei und einem Großteil der Medien. Werdende Mütter brauchen unseren Schutz, sie brauchen unsere Hilfe und auch unseren Beistand und keine vermeintlich einfachen Lösungen, die das Töten des eigenen Kindes als einzige Option anbieten.

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/jusos-bundeskongress-schwangerschaftsabbruch-legalisierung-100.html

Einen Ausschnitt der Debatte der JuSos zum Beschluss finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=kijsdWL09LQ&feature=youtu.be&fbclid=IwAR28jI8TcxIhS98pMIT6e5xLS7PQwW9EV7BCE9tu-SLL8YowLQJBdFJJmb0

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