Schulsportkürzung: Kritik des Landessportbundes bestätigt Positionen der Blauen Gruppe

Der sächsische Landessportbund hat mit seiner Kritik an der geplanten Kürzung des Schulsports die Position der Blauen Gruppe im Sächsischen Landtag bestätigt.

Andrea Kersten (Blaue Partei), MdL und sportpolitische Sprecherin der Blauen Gruppe im Sächsischen Landtag, bilanziert:

„Schon vergangene Woche machte ich in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass die Streichung des Schulsports um eine Wochenstunde fatale Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder hätte. Vor allem, wenn man bedenkt, dass zahlreiche Studien vielen Jungen und Mädchen inzwischen Fettleibigkeit, steigende Herz-/Kreislauferkrankungsrisiken und fehlende Motorik attestieren. Dass sich der Landessportbund Sachsen nun unserer Position anschließt, freut mich sehr.

Verwunderlich allerdings bleibt, dass das Kultusministerium meint, die Kürzung des Sportunterrichts mit zusätzlichen Angeboten der Sportvereine kompensieren zu können – der LSB hiervon aber absolut nichts weiß und diese Gangart mit ihm auch nicht abgestimmt war. Mit derartigen Eigenmächtigkeiten drängt sich das schale Bild eines weiterhin planlos agierenden Kultusministers in Sachsen auf. Jedenfalls passen die hochfliegenden Worte von Ministerpräsident Kretschmer zu seinem Bildungsexperten Piwarz nicht zu den bisherigen Taten.“