Frau Klöckner täuscht Handlungswilligkeit vor, wo Ratlosigkeit herrscht

Europaparlament Marcus Pretzell

Die designierte Agrarministerin Julia Klöckner, CDU, hat sich in einem Interview mit der Bild für eine bessere Integration von Zuwanderern ausgesprochen. Vor allem den „Machomännern“ müsse man klarmachen, dass „ihre Frauen und die Frauen, die hier geboren sind, gleich viel wert sind wie Männer“. Sie wolle „Frauen unter den Zuwanderern und Flüchtlingen“ stärken.

Marcus Pretzell (Blaue Partei), MdEP, kommentiert:

„Wie stellt sich Frau Klöckner das in Zukunft vor? Pädagogische Selbsterfahrungsgruppen werden das Problem kaum lösen. Da bedarf es schon kraftvollerer und vor allem schmerzlicher Sanktionen, wenn diese Herren Frauen erniedrigen, herabsetzen oder gar misshandeln. Mit ein paar Worten wirft die Frau Ministerin ganz sicher keine tausende Jahre alte Tradition um.

Aber Deutschlands zukünftige Agrarministerin ist ja generell eine Freundin von absolut banalen und nichtssagenden Apellen: Klöckner forderte Regeln für soziale Netzwerke. Klöckner forderte, Integration solle nicht dem Zufall überlassen werden. Klöckner forderte ‚Family Mainstreaming‘. Klöckner forderte Sanktionen gegen Integrationsunwillige.

Schade, dass sie sich dabei stets ausgespart hat. Julia Klöckner sollte nämlich endlich anfangen, für ihre Person Taten, statt nur schnell daher gesagte Worte zu fordern!“