Ist „Die Linke“ nicht ganz dicht?

Blaue Partei im Landtag Sachsen

(Man wird ja wohl mal fragen dürfen…)

Dresdens Sozialbürgermeisterin Dr. Kaufmann (Linke) will den Kriminalitätsschwerpunkt Wiener Platz mit „niederschwelligen Maßnahmen und sozialen Verdrängungseffekten“ befrieden, berichtet die BILD-Zeitung. Demnach seien unter anderem Sozialarbeiter, Teeküchen, ansprechende Beleuchtung und Begrünung geplant, um den Platz vor dem Hauptbahnhof unattraktiv für Drogendealer und Straftäter zu machen. Zudem erschwere Begrünung und Bebauung den Verkauf von Drogen, so eine Sprecherin des Dresdner Gesundheitsamtes.

Uwe Wurlitzer, MdL und Mitglied der Blauen Gruppe im Sächsischen Landtag, kommentiert:

„In Deutschland haben wir Menschen, denen regelmäßig das Essen auf dem Tisch fehlt. Kinder lernen an vielen Orten in Schulen, deren Bausubstanz mangelhaft ist, in denen ein ordentlicher Brandschutz nicht finanziert werden kann. Auf dem Land wird der öffentliche Nahverkehr drastisch eingespart. Freiwillige Feuerwehren nutzen vielfach veraltete Technik, von einer Aufwandsentschädigung für die Kameraden ganz zu schweigen. Es hagelt jeden Tag mindestens eine Handvoll Beispiele, die zeigen, wo Geld eigentlich dringend gebraucht werden würde. Die Betroffenen müssen sich veräppelt vorkommen, wenn sie von den Vorschlägen -auch wenn sie primär nur Dresdner betreffen- der linken Sozialbürgermeisterin lesen, die nun Geld für Kriminelle locker machen will.

Die Pläne sind hanebüchener Unfug. Am Wiener Platz regieren Drogendealer, also Straftäter! Um diese kümmern sich Polizei und Staatsanwaltschaft, schließlich die Gerichte. Was um alles in der Welt ist in Frau Dr. Kaufmann gefahren, deren Umschlagplätze jetzt noch besonders kuschelig gestalten zu wollen? Vielleicht verteilt die Stadt im Winter ja noch Lamadecken und Wärmepantoffeln, damit es den Herren nicht allzu kalt wird, wenn sie auf Kundschaft warten müssen?

Insbesondere das Beispiel des Görlitzer Parks in Berlin zeigt, dass Grünanlagen keineswegs Verkauf oder Konsum von Drogen erschweren würde. Ganz im Gegenteil: Im Schutze der Büsche und Bäume können sich die Täter besser verstecken, zudem ist eine Videoüberwachung ob des eingeschränkten Sichtfeldes erheblich schwieriger.

Für die Szene am Wiener Platz muss gelten: Regeln – Grenzen – Konsequenzen! Und keine Wohlfühl-Atmosphäre mit Kuschelweich-Flair.“